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Aktuelles

14.09.2019

Das Tagesseminar, das ich gemeinsam mit Maarten Baba am 8. September im Waldhaus- Zentrum durchgeführt habe, war nach meiner Wahrnehmung ein sehr segensreicher und kraftvoller Anlass, wie es mir auch bereits einige Teilnehmende kommuniziert haben. Maarten Baba hat die Feuerzeremonie am Morgen aus einem grossen Wissen heraus sehr souverän durchgeführt. Unsere beiden Seminarteile, Maarten Babas Feuerzeremonie am Morgen und meine Meditationen am Nachmittag, haben sich wunderbar ergänzt. Ich danke allen Teilnehmenden, die durch ihr Interesse und ihre Teilnahme den Anlass möglich gemacht haben.

Durchgabe zur Shiva- Meditation am Nachmittag:

Die irdische Schöpfung ist, wie alles Leben in den Universen, durch Schwingungsverdichtung entstanden-  durch Klang. Da die materiellen Schöpfungen der Polarität unterworfen sind, gibt es verschiedene Abstufungen der Klänge. Die höher schwingenden Klänge des Lichts und der Liebe und die disharmonisch schwingenden Klänge des Hasses und der Zerstörung. So sind das Leben und der Tod gleichermassen im irdischen Klangspektrum enthalten. Doch die Absicht aller materiellen Schöpfungen ist es, die Materie ins Licht- ins ewige Leben- emporzuheben. Über die vedische Mythologie wurden den Menschen im Laufe der Jahrtausende deshalb Mantren, heilige Schwingungen im Wort übergeben. Die Mantren sind Fenster zur Ewigkeit. Sie sind von ihrer Klangstruktur her befähigt, die göttliche Perfektion in irdische Schwingungsstrukturen hineinzuholen und somit das Göttliche in die Vergänglichkeit hinein zu transformieren. In den reinen Ebenen des Himalayas, in ihren erhabenen weissen Bergspitzen, befindet sich das irdische Scheitel- Chakra. Von dort wurden die Mantren, die heiligen Silben des Göttlichen, ins irdische Kollektiv hineingespeist. Viele Heilige, Yogis, Rishis, geistige Meister und Avatare haben während Jahrtausenden in tiefer geistiger Versenkung, oft auch direkt in der Einsamkeit des Himalayas, die heiligen Mantren für die Menschen erschlossen.

Der geistige Aspekt Shivas, Mantra: Om Namah Shivay oder Om Namah Shivaya (Herr dein Wille geschehe)

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Der Aspekt Shivas ist der Transformation und Reinigung zugeordnet. In diesem Aspekt wirkt das Göttliche über die Veränderung, da sich in diesem fortgeschrittenen göttlichen Aspekt alles beschleunigt verändert, um dem Göttlichen einen immer stärkeren Ausdruck in der Materie zu verleihen.

Die Licht Puja (Licht Ritual mit dem Aarti Leuchter) nach der Feuerzeremonie am Morgen, begann mit dem Mantra:

-Karpura gauram karunavataram- Sansarasaram bhujagedra haram

-Sada vasantam hridayaravinde- Bhavam Bhavani sahitam namami

Übersetzung: Weiss wie Kampfer, Verkörperung des Mitgefühls, Essenz des Universums, eine Schlangengirlande tragend, wohnst du ewig im Lotus meines Herzens, ich neige mich vor Shiva und der Göttlichen Mutter.